Weiterbildungen, Supervision und Vorträge

Zu meiner Expertise "Habitusanalyse", "Habituscoaching", "Habitussensibilität" und Transaktionsanalyse biete ich unterschiedliche Bildungssettings an. Einige Vorschläge finden sie auf der folgenden Seite. Je nach Zielgruppe entwickle ich Ihnen gerne ein passgenaues Bildungskonzept.

Habitussensibilität – die feinen Unterschiede erkennen und verstehen lernen

Die Zugehörigkeit zu Gruppen bestimmt unser gesellschaftliches Leben und prägt von Kindheit unsere Sicht auf die Welt. Das beeinflusst auch unsere Handlungen, die wir auf Basis dieser Weltsicht fällen. Oft ist uns diese Entscheidungsgrundlage gar nicht bewusst und wir merken nur, dass uns das Zusammensein / Arbeiten mit bestimmten Menschen leichter fällt als mit anderen. Wir scheinen für bestimmte Aufgaben besser geschaffen zu sein als für andere und wir fühlen uns in bestimmten Gruppen sicher und wohl, in anderen wiederum "am falschen Platz". Vor allem im beruflichen Leben werden solche Empfindungen als belastend eingestuft, weil ein professioneller Umgang damit erwartet wird und sie sich nur schwer vermeiden lassen.

Habitussensibilität: Den feinen und offensichtlichen Unterschieden im pädagogischen Alltag begegnen

Mit dem aktuell zunehmendem Flüchtlingsstrom Richtung Deutschland steigen die bereits bestehenden Herausforderungen an öffentliche Bildungsstätten, wie z.B. Kindergärten und Schulen, das Thema Kultursensibilität zu besetzen, bzw. sich noch intensiver mit ihm auseinander zu setzen. Der Betrachtungs- und Arbeitsansatz zur Habitussensibilität ermöglicht in diesem Zusammenhang gemeinsam mit den pädagogischen Fachkräften die Entwicklung kultursensibler Einrichtungsstrukturen, welche einen bewussten Umgang mit „dem Fremden“ pflegen lernen und damit Konflikte vermeiden helfen.

Habitussensibilität: Umgang mit sozialer Ungleichheit in pädagogischen Feldern

Die Zugehörigkeit zu Gruppen bestimmt unser gesellschaftliches Leben und prägt von Kindheit an unsere Weltsicht. Das beeinflusst auch unsere Handlungen, die wir auf Basis unserer Sicht auf die Welt fällen. Oft ist uns diese sozial entstandene Entscheidungsgrundlage gar nicht bewusst und wir merken nur, dass uns das Zusammensein / Arbeiten mit bestimmten Menschen leichter fällt als mit anderen.Vor allem im pädagogischen Alltag finden sich solche Widersprüche, denn dort kann man sich die Menschen nicht aussuchen, mit denen man arbeitet.

Workshop zur Vorstandsarbeit: "Ein Verein ist keine Firma"

Im Rahmen des Bürgerkolleg Gütersloh entstand der workshop "Ein Verein ist keine Firma", der die Bedingungen für eine gelungene Vorstandsarbeit in Vereinen und Verbänden in den Blick nimmt.

Im Rahmen der Veranstaltung geht es u.a. um die Rollenklärung als Vorstandsmitglied, um die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten im Hinblick auf das eigene Ehrenamt und die Notwendigkeit, sich mit den unterschiedlichsten Charakteren wertschätzend zu einigen.

Vortrag und Diskussion zur Ausstellung „Die feinen Unterschiede am gedeckten Tisch“ 

Die abgeschlossene Ausstellung im Bleichhäuschen „der gedeckte Tisch“ zeigt authentische Photos verschieden gedeckter Abendbrottische und  lädt automatisch dazu ein, den eigenen Abendbrottisch mit den Exponaten zu vergleichen und sich zu fragen: Was für Menschen sitzen wohl dort am Tisch? Erinnerungen an den gedeckten Tisch aus der Kindheit werden wach oder man ist irritiert, weil so mancher Tisch gar nicht dem eigenen Geschmack entspricht. Der Soziologe Bourdieu hat 1983 in seiner Abhandlung zu den „feinen Unterscheiden“ festgestellt, dass die Ausprägung des eigenen Geschmacks oder Stils keine persönliche ist, sondern eine Frage der sozialen Herkunft und des Status. Dabei spielen Gefühle eine wesentliche Rolle und weniger bewusste Entscheidungen.