Die Fotoausstellung "Mein Raum - Das Kinder und Jugendzimmer" im Bleichhäuschen zeigt fotografische Exponate von Kindern und Jugendlichen im Alter von 6-18 Jahren. Sie lädt die BetrachterInnen durch eine vergleichende Bildbetrachtung dazu ein, den Lebenswirklichkeiten und Entwicklungsphasen der ZimmerbesitzerInnen nachzuspüren und diese mit der eigenen Biographie in Beziehung zu setzen. Neben aktuellen Elternerfahrungen werden dabei auch Erinnerungen ans eigene Zimmer und die damit verbundenen Ausdrucksmöglichkeiten wach.

Die Tagung "Herausforderungen in Studium und Lehre" des ZLB - Studium und Lehre der Hochschule Hannover am 14.9.2017 legt im Panel  II den Fokus auf Habitusmuster und Habitussensibilität im Studium. Die stark gestiegene Zahl an Studierenden und zunehmende Heterogenität der Studierendenschaft erfordert eine Begleitung, welche die damit verbundene Unterschiedlichkeit von Einstiegsvoraussetzungen und Erwartungen versteht und dieses Verständnis in Beratungs- und Bildungskonzepten berücksichtigt.

Hochschulen stehen heute vor der Entwicklungsaufgabe und -chance, Studierenden mit heterogenen soziokulturellen Hintergründen und damit verknüpften unterschiedlichen Lernkulturen ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen. Spätestens seit der Verordnung zum Hochschulzugang beruflich Qualifizierter durch das Wissenschaftsministeriums NRW (2010) gilt es, Hochschulen auch für Menschen ohne Abitur zu öffnen. Gleichzeitig ist mit dem Studienzugang über einen Meistertitel oder Berufserfahrung die Herausforderung verknüpft, verstärkt non-traditional-students in die Hochschule einzubinden. Aufgrund ihres Alters, ihrer Bildungsbiographie und der Mehrfachbelastung (Berufstätigkeit, Studium und ggf. Familie) benötigt diese heterogene Gruppe andere Bildungssettings, als der/die Vollzeitstudent/in in Erstausbildung, der oft aus einem „klassischen Bildungsmilieu“ stammt.

Im Rahmen des Bürgerkolleg Gütersloh entstand der workshop "Ein Verein ist keine Firma", der die Bedingungen für eine gelungene Vorstandsarbeit in Vereinen und Verbänden in den Blick nimmt.

Im Rahmen der Veranstaltung geht es u.a. um die Rollenklärung als Vorstandsmitglied, um die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten im Hinblick auf das eigene Ehrenamt und die Notwendigkeit, sich mit den unterschiedlichsten Charakteren wertschätzend zu einigen.

Das Angebot richtet sich vornehmlich an Absolventinnen der FrauenStudien und meine ehemaligen BGS -Teilnehmerinnen beim WS FrauenStudien. Aber auch neue Personen sind willkommen. Das Veranstaltungsangebot soll:

  • am gemeinsamen Habitus der FrauenStudienfrauen ansetzen

  • die akademische Auseinandersetzung mit einem Thema anbieten

  • den Austausch ehemaliger FrauenStudienteilnehmerinnen untereinander ermöglichen