"Wer unser Gesprächsangebot am Elternabend nicht annimmt, hat auch wohl kein Interesse an der Entwicklung des eigenen Kindes" (Erzieherin)    

Diversität begegnet uns alltäglich in der Arbeitswelt und vor allem Mitarbeiter von Organisationen müssen damit umgehen können, um als Professionelle ein gewisses Maß an sozial gerechter Begegnung zu ermöglichen. Das kann in der Kita das Gespräch mit Eltern einer anderen Kultur sein, in der Verwaltung die Arbeit mit Angehörigen anderer Milieus und Berufsgruppen  oder in der Pflege die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Professionen innerhalb eines Teams.

In unserem Alltag sortieren wir Menschen unbewusst nach bestimmten Gruppierung und in der Tendenz verstehen wir uns vor allem mit den Menschen gut, die den gleichen oder einen ähnlichen sozialen Status und Habitus haben. Das bedeutet, dass wir uns in unserer Freizeit mit Menschen umgeben, die auf einer Wellenlänge mit uns sind. Das macht zufrieden und gibt Sicherheit. In der Arbeitswelt sind wir hingegen mit der Vielfalt an Unterschieden konfrontiert, was ein gegenseitiges Missverstehen und teilweise sogar unbewusste Ablehnung bis hin zur Kontaktvermeidung nach sich zieht. In beiden Fällen geht es um die Reflektion und das Aufdecken sozial bedingter Selbstverständlichkeiten, die ein wirkliches Verstehen und eine professionelle Begegnung verhindern.

Als Arbeitsinstrumente biete ich Ihnen die Weiterbildung von Teams und MitarbeiterInnen zum Thema Habitussensibilität (Habituscoaching) an, als auch die Supervision als begleitendes Element zur Implementierung dieser Denk- und Arbeitsweise. Zudem bietet sich in größeren Organisationen mit interdisziplinären Teams das Instrument der Habitusanalyse an. Mit dem Konzept der Habitussensibilität lässt sich ein kultureller Wandel innerhalb der Organisation vollziehen, der vor allem bisher festgefahrene Handlungsmuster aufgreift.

Nehmen Sie Kontakt zu mir auf, damit ich Ihrer Organisation und Ihrem Bedarf entsprechend ein Angebot zusammenstellen kann.