Weiterbildungen

Zu meiner Expertise "Habitusanalyse", "Habituscoaching", "Habitussensibilität" und Transaktionsanalyse biete ich unterschiedliche Bildungssettings an. Einige Vorschläge finden sie auf der folgenden Seite. Je nach Zielgruppe entwickle ich Ihnen gerne ein passgenaues Bildungskonzept.

"Um neue Handlungsräume zu erschließen, muss man die Herkunft eigener Denkgrenzen verstehen“- Habitusanalyse als Diagnoseinstrument in Beratung -

In Supervision und Beratung tauchen immer wieder nicht umgesetzte Lebenswünsche auf, für deren Aufschub gut nachvollziehbare Gründe angegeben werden. Geht man diese Problematik allein auf der psychologischen Ebene an, bleibt vielfach der gesellschaftliche Einfluss auf diese Entscheidung unberücksichtigt. Der Soziologe Bourdieu nennt dieses Verhalten habituell bedingten Selbstausschluss und macht soziale Begrenzungen dafür verantwortlich. Diese als natürlich akzeptierten Grenzen haben tiefe (vererbte) Wurzeln und erzeugen Denk- und Deutungsmuster, an denen wir unser Handeln ausrichten. Gleichzeitig sind Scham- und Schuldgefühle Wächter dieser Handlungsgrenzen.

Studienentscheidung kompakt: Was soll ich studieren?

Wann:   Montag 15.4.19 und  Dienstag 16.4.19      9.30- 13.00 Uhr

 oder     Montag 27.5.19 und Dienstag 28.05.19     9.30 -13.00 Uhr

 oder    Montag 11.06.19 und Donnerstag 13.06.19  9.30 - 13.00 Uhr

Wer? (Fach)-Abiturienten und alle Studieninteressierten (max. 3-5 Personen) für das WiSe 2019

Wo? Beratungspraxis Dr. R. Heimann; Ringstraße 103, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Kosten? Auf Anfrage - abhängig von der Gruppengröße

Diese Weiterbildung richtet sich an Lehrer*innen und Studienberater*innen im Übergang Schule / Hochschule, die den Habitus und die mit ihm verbundenen Begrenzungen in ihrem Bildungs- und Beratungshandeln berücksichtigen wollen.

Schüler*innen der Sek.II sind im Hinblick auf eine Studienentscheidung mit einer Fülle an Informationen (19.000 Studiengänge an 390 Hochschulen) konfrontiert, die es zu sortieren und im Hinblick auf persönliche Ziele und Rahmenbedingungen auszuwerten gilt. Da sich dieser Markt die letzten 15 Jahre im permanenten Wandel befindet ist davon auszugehen, dass auch Lehrer*innen keinen aktuellen Überblick haben. Der Entscheidungsprozess ist komplex, verläuft über einen längeren Zeitraum und es werden die unterschiedlichste Informationsquellen zu Rate gezogen - Fehlinformationen und Missverständnisse sind dabei keine Seltenheit.

Weiterbildung für Berufsaufsteiger und Führungskräfte

Mit der Entscheidung für einen Aufstieg in eine Führungsposition ist immer auch eine neue berufliche Rolle verknüpft: Meistens geht es als Führungskraft darum, einen eigenen Standpunkt zu vielen Abläufen in der Firma zu finden und diesen gegenüber den KollegInnen zu vertreten. Mit dem Hineinwachsen in die neue berufliche Rolle und der Führungsebene als Wirkungsort ist der /die Einzelne immer wieder mit Fremdheitsgefühlen und Verunsicherungen konfrontiert. Diese Gefühle äußern sich z.B. darin, dass man sich in Gremien / Sitzungen  „nicht passend“ fühlt, einem das Gespür für das „richtige Auftreten“ im neuen Arbeitsbereich fehlt oder man unsicher ist, wie man den ehemaligen KollegInnen gegenübertreten soll. 

Die Zugehörigkeit zu Gruppen bestimmt unser gesellschaftliches Leben und prägt von Kindheit unsere Sicht auf die Welt. Das beeinflusst auch unsere Handlungen, die wir auf Basis dieser Weltsicht fällen. Oft ist uns diese Entscheidungsgrundlage gar nicht bewusst und wir merken nur, dass uns das Zusammensein / Arbeiten mit bestimmten Menschen leichter fällt als mit anderen. Wir scheinen für bestimmte Aufgaben besser geschaffen zu sein als für andere und wir fühlen uns in bestimmten Gruppen sicher und wohl, in anderen wiederum "am falschen Platz". Vor allem im beruflichen Leben werden solche Empfindungen als belastend eingestuft, weil ein professioneller Umgang damit erwartet wird und sie sich nur schwer vermeiden lassen.