Weiterbildungen, Supervision und Vorträge

Zu meiner Expertise "Habitusanalyse", "Habituscoaching", "Habitussensibilität" und Transaktionsanalyse biete ich unterschiedliche Bildungssettings an. Einige Vorschläge finden sie auf der folgenden Seite. Je nach Zielgruppe entwickle ich Ihnen gerne ein passgenaues Bildungskonzept.

Die Tagung "Herausforderungen in Studium und Lehre" des ZLB - Studium und Lehre der Hochschule Hannover am 14.9.2017 legt im Panel  II den Fokus auf Habitusmuster und Habitussensibilität im Studium. Die stark gestiegene Zahl an Studierenden und zunehmende Heterogenität der Studierendenschaft erfordert eine Begleitung, welche die damit verbundene Unterschiedlichkeit von Einstiegsvoraussetzungen und Erwartungen versteht und dieses Verständnis in Beratungs- und Bildungskonzepten berücksichtigt.

Die Haltung der Habitussensibilität und -reflexivität in Rahmen von Beratungs- uns Bildungsprozessen wird im Panel II aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und diskutiert. Bein Beitrag: "Eine falsche Entscheidung kann ich meinen Eltern nicht zumuten"- Studienentscheidungen habitussensibel in Beratungsprozessen begleiten fokussiert die Erfahrungen von OberstufenschülerInnen am Berufskolleg und am Gymnasium mit der Komplexität eines solchen Entscheidungsprozesses. Dabei finden sich u.a. milieu- und geschlechtsbezogene Unterschiedlichkeiten in der Herangehensweise, denen habitussensibel in der Beratungsarbeit selbst, aber auch auf der Strukturebene in Form neuer Konzepte von Studienwahlbegleitung, begegnet werden muss.

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Hochschulen stehen heute vor der Entwicklungsaufgabe und -chance, Studierenden mit heterogenen soziokulturellen Hintergründen und damit verknüpften unterschiedlichen Lernkulturen ein erfolgreiches Studium zu ermöglichen. Spätestens seit der Verordnung zum Hochschulzugang beruflich Qualifizierter durch das Wissenschaftsministeriums NRW (2010) gilt es, Hochschulen auch für Menschen ohne Abitur zu öffnen. Gleichzeitig ist mit dem Studienzugang über einen Meistertitel oder Berufserfahrung die Herausforderung verknüpft, verstärkt non-traditional-students in die Hochschule einzubinden. Aufgrund ihres Alters, ihrer Bildungsbiographie und der Mehrfachbelastung (Berufstätigkeit, Studium und ggf. Familie) benötigt diese heterogene Gruppe andere Bildungssettings, als der/die Vollzeitstudent/in in Erstausbildung, der oft aus einem „klassischen Bildungsmilieu“ stammt.

Das Angebot richtet sich vornehmlich an Absolventinnen der FrauenStudien und meine ehemaligen BGS -Teilnehmerinnen beim WS FrauenStudien. Aber auch neue Personen sind willkommen. Das Veranstaltungsangebot soll:

  • am gemeinsamen Habitus der FrauenStudienfrauen ansetzen

  • die akademische Auseinandersetzung mit einem Thema anbieten

  • den Austausch ehemaliger FrauenStudienteilnehmerinnen untereinander ermöglichen