Weiterbildungen, Supervision und Vorträge

Zu meiner Expertise "Habitusanalyse", "Habituscoaching", "Habitussensibilität" und Transaktionsanalyse biete ich unterschiedliche Bildungssettings an. Einige Vorschläge finden sie auf der folgenden Seite. Je nach Zielgruppe entwickle ich Ihnen gerne ein passgenaues Bildungskonzept.

Im Rahmen des Workshops zur „Positionierung im sozialen Raum“ wurde im Feedback mehrfach der Wunsch geäußert, den Ansatz der Habitusanalyse in der Praxis zu erleben bzw. sich mit diesem Ansatz intensiver auseinanderzusetzen. Als Antwort auf diesen Bedarf ist das Supervisionsangebot „Habitus at work“ entstanden, das einen Werkstattcharakter hat. Ziel ist es, in kleiner Gruppe die eigene professionelle Handlungspraxis mit einem habitussensiblen Fokus zu reflektieren und bereits erworbene Kenntnisse zu vertiefen. Das Angebot richtet sich deshalb an Personen, die sich mit dem Thema Habitus bereits auseinandergesetzt haben, damit alle TeilnehmerInnen auf der theoretischen Ebene über einen ähnlichen Startpunkt verfügen.

Die Zugehörigkeit zu Gruppen bestimmt unser gesellschaftliches Leben und prägt von Kindheit an unsere Weltsicht. Das beeinflusst auch unsere Handlungen, die wir auf Basis unserer Sicht auf die Welt fällen. Oft ist uns diese sozial entstandene Entscheidungsgrundlage gar nicht bewusst und wir merken nur, dass uns das Zusammensein / Arbeiten mit bestimmten Menschen leichter fällt als mit anderen oder wir in manchen Gruppen nicht wissen, wie wir uns dort verhalten sollen. Vor allem im pädagogischen Alltag finden sich solche Widersprüche, denn dort kann man sich die Menschen und Gruppen nicht aussuchen, mit denen man arbeitet.

Im Rahmen des Bürgerkolleg Gütersloh entstand der workshop "Ein Verein ist keine Firma", der die Bedingungen für eine gelungene Vorstandsarbeit in Vereinen und Verbänden in den Blick nimmt.

Im Rahmen der Veranstaltung geht es u.a. um die Rollenklärung als Vorstandsmitglied, um die Auseinandersetzung mit den eigenen Werten im Hinblick auf das eigene Ehrenamt und die Notwendigkeit, sich mit den unterschiedlichsten Charakteren wertschätzend zu einigen.

Die abgeschlossene Ausstellung im Bleichhäuschen „der gedeckte Tisch“ zeigt authentische Photos verschieden gedeckter Abendbrottische und  lädt automatisch dazu ein, den eigenen Abendbrottisch mit den Exponaten zu vergleichen und sich zu fragen: Was für Menschen sitzen wohl dort am Tisch? Erinnerungen an den gedeckten Tisch aus der Kindheit werden wach oder man ist irritiert, weil so mancher Tisch gar nicht dem eigenen Geschmack entspricht. Der Soziologe Bourdieu hat 1983 in seiner Abhandlung zu den „feinen Unterscheiden“ festgestellt, dass die Ausprägung des eigenen Geschmacks oder Stils keine persönliche ist, sondern eine Frage der sozialen Herkunft und des Status. Dabei spielen Gefühle eine wesentliche Rolle und weniger bewusste Entscheidungen.

Endspurt Studienentscheidung: Was soll ich studieren?

Wann:   Montag 14.5.18 und  Dienstag 15.5.18      9.30- 13.00 Uhr

Wer? (Fach)-Abiturienten und alle Studieninteressierten (max. 3-5 Personen) für das WiSe 2018 

Wo? Beratungspraxis Dr. R. Heimann; Ringstraße 103, 33378 Rheda-Wiedenbrück

Kosten? Auf Anfrage - abhängig von der Gruppengröße